Deutsche Redewendungen: Ihre Bedeutung und Herkunft!

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In der deutschen Sprache gibt es sehr viele Redewendungen. In diesem Beitrag möchte ich einige dieser Redewendungen vorstellen und dessen Bedeutung und Herkunft erklären.

Abbildung: “Redewendung: Die Zeit totschlagen!”, Quelle des Fotos: pixabay.com ( von Alexas_Fotos); Lizenz: pixabay Lizenz

Die deutsche Sprache ist eine sehr exakte und bildhafte Sprache mit der sowohl wissenschaftliche Zusammenhänge als auch tiefgehende Poesie und philosophische Gedanken sehr gut abgebildet werden können.

Erstaunt bin ich auch immer wieder über die Vielzahl unserer Redewendungen. Wir benutzen diese tagtäglich meistens ohne etwas über ihren Ursprung zu wissen. Oft ist ihr Ursprung Jahrhunderte alt oder wurde aus anderen Sprachen abgeleitet.

Wenn man sich mit diesen Ursprüngen beschäfftigt wird deutlich wie spannend doch unsere eigene Geschichte ist und wie sie in uns lebendig bleibt, indem wir unsere Redewendungen von Generation zu Generation weitergeben.

Hier möchte ich einige Redewendungen sammeln und hoffe, dass dem Leser die Faszination genauso packt wie mich.

  1. Eulen nach Athen tragen – Etwas tun, was absolut unnötig und überflüssig ist. – Herkunft, weitere Informationen.
  2. Ins Fettnäpfchen tretenEs sich mit jemandem verderben,  weil ein Thema angeschnitten wurde, das für den Betroffenen unangenehm ist –  Herkunft, weitere Informationen.
  3. Jemanden mit Argusaugen beobachten– Etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten – oder -Etwas nicht aus den Augen zu lassen –  Herkunft und weitere Informationen.
  4. Sicher wie in Abrahams Schoß seinSicher und geborgen sein. Herkunft und weitere Informationen.
  5. Jemanden einen Bärendienst erweisenEine Tätigkeit die man für jemanden in guter Absicht macht, die jedoch negative Auswirkungen für denjenigen hat. –  Herkunft und weitere Informationen.
  6. blau machenSeiner Arbeit nicht nachgehen, der Arbeit oder Schule ohne triftigen Grund fernbleiben. Entsprechnd ist der “blaue Montag” eine Bezeichnung für den arbeitsfreien Montag. Herkunft und weitere Informationen.
  7. Der blanke Hans” ist eine bildhafte Bezeichnung für die tobende Nordsee bei Sturmfluten. Ebenso werden orkanartige Stürme über der Nordsee und anderen Seegebieten bezeichnet. Herkunft und weitere Informationen.
By |2019-02-01T16:03:49+00:00August 8th, 2016|Alle Beiträge, Dies und Das, Kultur und Kunst, Sprache|0 Comments
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